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Samstag 27.03.21

  • Posted on:  Saturday, 27 March 2021 22:07
Die meisten Leute denken, dass es bei uns ganz einfach abläuft, die Leute bringen ein Tier, wir übernehmen es und gut ists. Leider ist das ganze meist nicht so einfach. ehr oft ist die Frage wer für die Kosten aufkommen soll, nicht geklärt und oft genug bleiben wir auf den Kosten sitzen. Ein Klassiker sind natürlich die beschlagnahmten Tiere, bei denen wir oft genug nicht wissen, wem wir die Rechnung für unsere oft recht erhelblichen Kosten schicken sollen. Gebracht hat das Tier die Polizei, angeordnet hat die Beschlagnahme die Staatsanwaltschaft oder das Veterinäramt, untersagt hat die Tierhaltung de Gemeinde, für die Kosten ist aber natürlich keiner zuständig. Ähnlich ist es bei Tieren, deren Besitzer verstorben ist. Eigentlich müssten die Erben für die Kosten aufkommen, die sehen das aber oft genug nicht ein. Noch komplizierter wrd es, wenn die Erben das Erbe ausschlagen. Nicht nur, dass wir erstmal auf den Kosten sitzenbleiben, hinzu kommt, dass wir diese Tiere, deren Besitzverhältnisse nicht geklärt sind, auch nicht endgültig vermitteln können. Ein solcher Fall ist Rauhhaardackel Poldi, sein Besitzer ist gestorben, seine erben wollen angeblich das Erbe ausschlagen, sicher wissen wir das aber nicht. Momentan haben wir keine Ahnung, ob die eventuellen Erben Anspruch auf Poldi erheben werden, da er aber nicht ewig im Tierheim sitzen soll. Poldi ist ein richtig lieber und verschmuster kleiner Hundemann, dem wir ein gutes Zuhause vn Herzen wünschen. Poldi sucht daher erstmal einen Pflegeplatz, der weiß, dass er ihn eventuell wieder hergeben muss, der aber auch bereit ist, ihn für immer zu behalten.

Anders ist es bei den fünf Katzen, die uns gebracht wurden. Die Besitzerin kann sich einfach nicht mehr um ihre Lieblinge kümmern, sie war sich auch gar nicht sicher wieviele Katzen es sind. Erst war von drei die Rede, dann von vier, also unsere Pflegerin die vier Katzen abholen wollte, waren es dann plötzlich doch fünf Katzen, die sie einsammeln musse. Ob die Katzen untereinander verwandt sind, konnten wir nicht herausfinden, soweit wir wissen sind Pauli, Lilly, Tina, Pia und Weiberl alle zwischen 9 und 12 Jahre alt. Pauli ist kastriert, seine Damen anscheinend nicht. Da sie wohl nicht geimpft sind, sitzen sie bei uns erstmal in der Quarantäne. Da sie wohl immer schon als Gruppe zusammengelebt haben, hoffen wir sie danach in zwei kleineren Gruppen zusammen vermitteln zu können.



Von den Ratten Red, Gizmo und Dodo haben wir tolle Nachrichten bekommen:
Vor einigen Tagen habn wir vom Auszug von unseren Ratten Red, Gizme und Dodo berichtet. Eine junge, aber auch engagierte Rattenfreundin hatte das Trio aufgenommen.
Was in den letzten Tagen passiert ist, kann man frei nach Shakespeare *Der Widerspentigen Zähmung" nennen. Anfang kam die Rattendame Red mit ihren Allüren in die Gruppe. Die wurden ihr allerdings von ihren Artgenossinnen recht schnell abgewöhnt. Jetzt ist sie mit den Rattenjungen Gizmo und Dodo sehr gut in der Gruppe integriert. Das ist eine besondere Freude, da es doch etwas dauerte, bis wir den optimalen Platz für sie gefunden haben.
 



Gelesen 224 x Zuletzt bearbeitet am Sunday, 28 March 2021 22:23
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