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Montag 26.07.21

  • Posted on:  Monday, 26 July 2021 21:20

Eine ganz besondere Hündin hat uns verlassen.

Rhodesian Ridgeback Hündin Maya war uns von einem anderen Tierschutzverein überlassen worden.  Bei ihren Vorbesitzern zeigte sie territoriales Verhalten, das durch falsches Training noch verstärkt wurde. Da Maya zudem eine sehr unsichere und ängstliche Hündin war, kam es zu mehreren Beißvorfällen.
Da wir damals einen sehr guten Ruf im Umgang mit und in der Vermittlung von sehr schwierigen Hunden hatten, wurden wir gefragt, ob wir Maya übernehmen würden.
Auch bei uns zeigte Maya ausgeprägtes territoriales Verhalten, fremde Menschen vor ihrem Zwinger beschimpfte sie wüst. Da sie dieser Menschen nicht habhaft werden konnte, musste in der Regel dann ihre Decke als Opfer herhalten und wurde so lange totgeschüttelt, bis die Fetzen nur so flogen.
Recht bald stellten unsere Pfleger aber fest, dass Maya, hatte  man erst ihr Vertrauen gewonnen, eine unglaublich liebenswerte und verschmuste Hündin war. Beschäftigte man sich ein wenig mit Maya, bestach sie vielleicht auch noch mit ein paar Wienern und gab ihr Gelegenheit, einen kennenzulernen, wurde sie zu einer absolut loyalen und friedfertigen Freundin, die alles mit sich machen ließ. Auch Menschen, die sie zu einem Spaziergang abholten, waren sofort Mayas beste Freunde. Unsere Pfleger waren beeindruckt, wie sehr die extrem sensible und unsichere Hündin sich auf die Menschen einließ, die sich einmal mit ihr angefreundet hatten.
Maya hatte Dilatative Kardiomyopathie , eine Herzschwäche, die dazu führt, dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend gut pumpen kann und damit zu wenig Blut in den Körper gelangt. Das Herz vergrößert sich im Verlauf der Erkrankung. Im Spätstadium kommt es zu Symptomen wie Husten, Atemnot, Leistungsschwäche oder Ohnmachtsanfällen.
Vor einigen Wochen wurde Maya an eine Pension abgegeben, die an ihren Problemen und Unsicherheiten arbeiten sollte. Dort ist sie schon nach wenigen Wochen verstorben. Wir wissen es natürlich nicht, aber der Verdacht liegt natürlich nahe, dass der Streß des Umzugs und die Trennung von ihren geliebten Pflegern und Gassigehern zuviel für Mayas geschwächtes Herz waren.
Für uns war Maya eine unglaubliche Kämpferin, die sich ihren Ängsten zum Trotz intensiv auf von ihre geliebten Menschen einlassen konnte und die ein zwar schwaches, aber trotzdem sehr großes Herz hatte. Wir werden diese ganz besondere Hündin mit ihrem einzigartigen Charakter nie vergessen und immer in unseren Herzen behalten!

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