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Bukschi

  • Posted on:  Sunday, 28 July 2019 20:18
Bukschi wurde in Ungarn von einer tierlieben Dame aufgenommen.

Leider hat Bukschi jetzt heftige epileptische Anfälle, die Behandlung und die erforderlichen Medikamente sind teuer. Ihre Besitzerin kann diese Kosten jetzt nicht mehr stemmen. Sie sucht daher dringend nach Unterstützung, sollte jemand Bukschis Arztkosten tragen, wenn sie "sein" Hund ist, wäre sie schweren Herzens bereit, Bukschi abzugeben.

Folgenden Text haben wir erhalten:

Ich habe in Ungarn am 31. Juli 2018 eine kleine Terrier Mischlingshündin adoptiert. Die Freude war groß. 4 Tage später waren wir schon in Rosenheim zu Hause. Die erste Nacht habe nicht all zu viel mitbekommen ob die kleine durchgeschlafen hat oder nicht. Wir waren 15 Stunden unterwegs. Wir sind noch am Abend Gassi gegangen weil es im Zug keine Möglichkeit gab: Budapest Rosenheim nur 6 Stunden. Ich hatte die kleine erst seit ein paar Tagen, ihre Gewohnheiten waren mir nicht bekannt. Am nächsten Tag habe ich Spuren entdeckt. Im Flur auf dem Teppich sehr viel Flüssigkeit, iim Bad nur eine normale Pipi-Spur. Habe noch meinen Brüdern erzählt, dass meine kleine reichlich markiert, vielleicht ist sie erst jetzt wirklich angekommen. Die Tage gingen mit viel Spaß voran bis am 14. August, halb 6 als ich vor dem Schreibtisch saß und am PC komische  Geräusche aus dem Schlafzimmer hörte. Mein Herz ist für einen Moment stehengeblieben. Bukschi lag auf dem Bett und paddelt mit allen vier Beinchen. Sie hat so komisch geatmet. Ich habe sie in meinem Arm genommen und merkte erst dann, dass sie aus dem Mund schäumt. Ihr Körper war total steif. Ich dachte das wäre vielleicht eine Vergiftung, die Stadt legt fleißig ihre Fallen neben Inn und Mangfall für Rattenaus, aber leider sind hier viele Hunde unterwegs. Kaum hatte sich die Situation beruhigt und ich konnte aufatmen, als es schon wieder losging. Irgendwie wusste ich sofort, sie ist Epileptikerin. Nach dem 4. Anfall in der Nacht konnte ich endlich jemand aufwecken , der uns in die Tierklinik fährt. Ich musste die Kleine dort lassen, sie hatte einen fünften Anfall und sie mussten sie narkotisieren damit sie aus dieser Situation heil raus kommt.

Seit dem ist fast 1 Jahr vergangen, dass ich sie habe, aber diese Krankheit bedeutet, keine freie Minute mehr, immer schön aufpassen. Alle 12 Stunden Medikamente geben. Jetzt bekommt sie eine 1 Sorte 3x alle 8 Stunden und zwei weitere alle 12 Stunden. Sie hat durch die Medikamente eine Schilddrüsen Unterfunktion und aus dem 8,5 kg Hund sind 13,5 kggeworden. Seit dem sie endlich Medikamente dafür bekommt, hat sie jetzt 12,5 kg, ist aber ganz schön fit. Es wird weiter dieses Hormonpräparat gegeben, jetzt machen wir gerade zwei Monate Pause, weil mein enger Geldbeutel  nicht jeden Monat nur wegen Blutkontrolle 100 Euro ausgeben kann. Es fehlt noch ein totales Blutbild, wie sie auf die neue Medikamente reagiert. Sie hatte mit Phenoleptil und Pexium angefangen. Nach 7 Monate hat sie eineso hohe Dosis bekommen wie ein 20 kg Hund. Sie hat überall uriniert ohne es zu merken. Ich hatte Angst dass sie irgendwann nicht aufwacht. Sie ist sehr brav, abends nimmt sie die Pillen freiwillig. Ich hülle mit Hunde-Leberwurst ein und die kleinen Kügelchen serviere ich auf einem sauberen Tuch.

Also habe ich fieberhaft Spezialisten gesucht und gefunden. In Ungarn gibt ein Epileptische Hunde Stiftung, die die Ärztin Frau Dr. Kiss Gabriella gründete. Sie hat Jahrzehnte Erfahrung in dem Bereich. Sie lebte mit kranken epileptischen Zweibeinern in einer Klinik um zu studieren wie sie sich verhalten und wie sie behandelt werden. Dann probierte es bei Hunden aus und mit Erfolg. Nur damit sie Bukschi als Patienten aufnimmt musste ich 980 Euro zahlen. Mir war das egal, sie sollte nurBukschi retten. Seit 19. April nimmt sie keine Drogen mehr. Dem Abschied folgte eine 4 Tägige Anfall Reihe, die wir überstanden haben. Dann hat uns meine Freundin Anfang Juni zu ein paar Tage Urlaub in die Berge eingeladen und dort gab es wieder an 2 Tagen je 2 Anfälle. Was ich nicht wusste, es war keine gute Idee, da laut der Ärztin jede Höhenlage einen anderen Luftdruck hat und darauf reagiert Bukschi sehr empfindlich.

Jetzt gab es kein Zeichen mehr, dass etwas passieren wird aber am 15-16-17. Juli hatte die kleine eine so massive Anfall-Reihe das ich sie beinah verloren habe. Am dritten Tag hat sie sich nicht mehr zwischen den Anfällen erholt. Sie hatte keine Schluckreflexe. Ich konnte weder Wasser, Medikamente oder sonstiges geben. Wir müssten wieder in der Tierklinik. Am nächsten Tag als ich abholte, erkannte sie mich nicht. Sie lag ängstlich auf dem Boden und machte so komische Bewegungen wie bei Schluckauf. Später stellte sich heraus, dass sie das aufgrund Aufregung und Angst machte. Das ist schon 1 Woche her aber sie hat sich noch nicht 100%-ig erholt. Sie hatte 1 Woche keinen Stuhlgang. Es funktionierten keine Muskeln. Ich dachte sie ist gelähmt (die Hinterbeine konnte sie nicht bewegen), aber Tag für Tag ist sie stärker geworden. Dr. Kiss sagte dass sie so viele Schlafmittel bekommen hat dass kein Muskel funktionieren kann. Es wäre dringend Notwendig ein MRT zu machen um zu wissen wo genau ihr Problem liegt.Eine Vermutung ist der Stirnlappen und einneurotisches Problem, da manchmal wenn ein Anfall anfängt, beide Ohren mitwackrln bevor sie sich bewusstlos auf die Seite legt. Ich habe auch Videoaufnahmen, die die Ärztin sehen wollte. Da verliert sie auch ungewollt Urin dabei.

Ich habe deshalb solche Details reingeschrieben, damit jeder weiß, was das für eine Arbeit bedeutet. Ich brauche dringend Unterstützung. Ich bin pleite und möchte Bukschi nicht einschläfern lassen weil ich kein Geld habe. Bin alleinstehend und habe nur die Rente. Wenn jemand die Kosten nur dann übernehmen würde, wenn Bukschi dort lebt, würde ich sie mit schmerzenden Herz hergeben, damit sie gerettet wird! Es ist wichtig bei der Ärztin zu bleiben bei der wir jetzt sind. Nach der MRT Untersuchung kann man endgültig eine sichere Diagnose stellen, was in diesen 1 Jahr anderen nicht gelungen ist. In der Tierklinik wurde ich zu einem CT überredet, aber das war umsonst weil man da nichts erkennen kann. Ich helfe auch egal was passiert mit meinen 1 Jährigen Erfahrungen. Ich weiß wann sie Kopfweh hat und was man nach einem Anfall unbedingt tun muss. Vom Unterzuckerung hat hier keiner was gesagt, aber Dr. Kiss hat mich über alles informiert.

Bitte helft uns! Es ist dringend weil ich nicht weiß was bei dem nächsten Anfall passieren wird. Vielleicht muss sie wieder mal was ganz andere Medikamente nehmen. Es gibt genügend Auswahl. Nur darf man nicht aufgeben. Es ist schon ein Paket unterwegs Diazepan zu vermeiden! Es gehört zur Drogen-Behandlung. Das muss venös eingegebenwerden,  also kann nur Arzt durchführen.

Bukschi ist der süßeste kleine Spatz den ich je gesehen habe. Sie bellt nicht. Sie ist die Güte selbst.

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