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Jugendgruppe

Unsere Jugendgruppe besuchte heute den Ponyhof St. Peter in Großkarolinenfeld. Hier ihr Bericht:Im Ponyhof St. Peter in Großkarolinenfeld lernten wir die Ponys Charly, Shila, Lord und Sunny kennen. Sie waren lieb und begegneten uns ganz entspannt. Zuerst durften wir die Ponys putzen und so Kontakt zu ihnen aufbauen.  Wir erfuhren viel über ihre Bedürfnisse und Wichtiges über die Haltung der Tiere. In der nächsten Tierheimzeitung werden wir darauf noch genauer eingehen. Nach dem uns erklärt worden war, wie man richtig aufzäumt und wir das auch gleich ausprobieren konnten, durften wir reiten. Im Schritt und Trab ging es durch die Reithalle. Wir betreuten zu zweit jeweils ein Pferd. Einer führte es um kleine Hindernisse herum und der andere ritt. Die Tiere waren brav und hatten sichtlich Freude an der Beschäftigung. Wir lernten auf die Bedürfnisse der Tiere zu achten. Wichtig war zum Beispiel genügend Abstand zwischen ihnen zu halten und auch die Rangordnung durch die Reihenfolge der Tiere zu berücksichtigen, damit sie sich bei der Gruppenstunde wohlfühlten. Zum Schluss zäumten wir wieder ab und jedes Tier bekam zur Belohnung ein Leckerchen. Danach konnten wir noch hinter die Kulissen schauen und die 54 Ponys in ihrem Zuhause besuchen. In ihrer reichlichen  Freizeit, denn jedes Tier kommt täglich nur einmal zur Reitstunde dran, wobei auch die Ponys freie Tage und Urlaub haben, halten sich die Tiere in ihrer Herde im Freien auf. Ein großzügiger Unterstand schützt sie vor der Witterung. Außerdem stehen Ihnen Wiesen und sogar ein Schlammbereich zur Verfügung, den sie gerne zum Spielen nutzen. Manchen von uns war es anfangs ein bisschen mulmig, als wir zwischen den vielen, frei umherlaufenden Ponys standen, aber sie kamen neugierig auf uns zu, waren friedlich und genossen gerade die warme Frühlingssonne. Es hat uns heute eine wahre Freude bereitet, so viele glückliche Tiere zu sehen, die auf dem Hof bis ins hohe Alter vertreten sind. Ein schöner Ausflug und ein tolles Beispiel für artgerechte Haltung!





Unsere Kleintiere haben heute von den Aktivitäten der Jugendgruppe profitiert: Unsere Mädels bastelten Nagespiele für unsere Meerschweinchen und Kaninchen. Aus Birken- und Obstbaumholz entstanden Futtertürme, in deren Löcher Gemüse- und Obststicks gesteckt werden können. Unsere Nager haben das Ergebnis gleich in die Käfige gestellt gekommen und hatten offenslcihtlich viel Spaß mit Knabberholz und der kleinen sportlichen Herausforderung, um ans Futter zu kommen. Mittlerweile ist ja Konsens in der Tierhaltung, dass die Tiere auch ein wenig Unterhaltung und Abwechsung brauchen und davon profitieren, wenn ihnen das Futter nicht einfach nur vor die Nase gestellt wird. Wir danken den Jugendlichen sehr für ihr Engagement für tiergerechte Haltung und freuen uns sehr, dass unsere Schützlinge viel Spaß  mit den gemüsebestückten Knabberzweigen hatten! Vor allem die Meerschweichen haben freudig quiekend nach den Leckerbissen gesucht und zugleich am Holz genagt, um mehr leckeres Gemüse freizulegen!






U
nsere Jugendgruppe beschäftigte sich heute mit dem Thema "Haustiere". Die gesunde Ernährung und die erforderlichen Haltungsbedingungen von Meerschweinchen, Kaninchen und anderen Kleintieren wurden erläutert. Auch über das Verhalten der Tiere und dessen Bedeutung konnten die Kinder viel erfahren. Viele Fragen unserer Gruppenmitglieder, die zum Teil selbst schon Haustiere halten, konnten beantwortet werden. Ein kleiner Ausblick und die Themensammlung für die kommenden Monate rundeten das Treffen ab






Unsere Jugendgruppe, die ja in den letzten Stunden schon einiges über den richtigen Umgang mit Hunden gelernt hat, ging heute mit Wooba, Linda, Jerry und Rusty Gassi. Für alle war es ein schöner Ausflug und sogar das Wetter ist gnädig geblieben. Die kleine Hundebande hat den gemeinsamen Spaziergang mit der Gruppe sehr genossen und danach waren unsere Fellnasen richtig ausgeglichen. Übers Gassigehen gab's auch viele Infos, wie man dieses zu einem für Hund und Mensch gelungenen Erlebnis machen kann. Beispielsweise, dass die Hunde Zeit zum Schnuppern brauchen, wie man mit den Hunden kommuniziert, warum sich Hunde gegenseitig am Hintern schnuppern, wenn sie sich treffen und welche kleinen Spielchen gemacht werden können, um einen Spaziergang noch interessanter zu gestalten. Als krönenden Abschluss des Ausflugs gab's für unsere Vierbeiner noch Würstchen und wir sind uns sicher, dass sie den heutigen Tierheimtag zu den schönen zählen.





Unsere Jugendgruppe hatte heute einen ausgefüllten Vormittag. Mit einem Film, in dem unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, seine Arbeit vorstellt, erhielten die Kinder Einblick in das breit gefächerte Thema "Tierschutz". Im anschließenden Gespräch wurden die Inhalte vertieft und reflektiert. Informationen sind gut, aber wirklich etwas für die Tiere tun ist noch besser und so bereiteten die Kinder heute ihren Beitrag für die baldige Pfotenparty vor. Sie formten und verzierten Marzipantierchen, die ihnen wirklich sehr gelungen sind. Die niedlichen Leckerbissen werden an dem Abend sicher der Renner sein und zugunsten unserer Tiere verkauft. Wir danken der Jugendgruppe sehr für die tolle Unterstützung!



Unsere Jugendgruppe war heute wieder im Tierheim. Die Kinder haben in dieser Gruppenstunde allerhand über Hunde und Katzen erfahren. Zum Thema Hunde begleiteten Rusty und Mustafa-Ignaz (Krümel) die Kinder auf den Hundeplatz und lieferten sich dort ein wildes Fangenspiel, dass es zum Zuschauen eine Freude war. Abgesehen von der anschaulichen Demonstration des Bewegungsbedürfnisses von jungen gesunden Hunden erfuhren die Kinder auch viel über die Abstammung des Hundes, seine Eigenarten, seine Körpersprache und den richtigen Umgang mit Hunden. Zum zweiten Thema "Katzen" besuchten die Kinder das Katzenhaus und erfuhren dort so einiges über den Herkunft der Katze, die besonderen Eigenarten der oft recht eigenwilligen Katzen und den völlig anderen Umgang als mit den Hunden. Die Kinder saßen währenddessen auf einer Decke am Boden, die Katzen streiften um sie herum, ließen sich streicheln, genossen die Aufmerksamkeit und beobachteten interessiert die kleine Versammlung zu ihren Ehren.



Am 28.05.2016 bereitete sich unsere Jugendgruppe auf das „Parkfest – Fest der Jugend" am Samstag, den 18.06.16, im Salingarten vor. Dort wird unsere Tierschutzjugend einen Stand haben und eine Station der Kinderolympiade sein. Bei uns können die Kinder am „Tierquiz" teilnehmen. Bei diesem versucht man anhand von vergrößerten Fotoausschnitten Tierarten zu erraten. Das Spielfeld dazu bastelten die Kinder heute und wir finden es ist superschön geworden! Auch an unserem Sommerfest, am 03.07.16, wird unsere Jugendgruppe anwesend sein und Klein und Groß mit dem kurzweiligen Spiel auf die Probe stellen.




Anfang Mai war unsere neu besetzte Jugendgruppe zum ersten Mal im Tierheim. Mit viel Interesse haben die Kinder die Tierhäuser besichtigt und Einblick in die Tierschutzarbeit erhalten. Bei der Besichtigung haben die Kinder auch viel Neues zu unseren Schützlingen erfahren und auch selber viele Fragen gestellt. Die Kinder knüpften auch schon die ersten Kontakte zu unseren Fellnasen, die sich über die liebevollen Streicheleinheiten und Spielanregungen freuten. Wir sind sehr begeistert, dass wir so viele engagierte und tierliebe Kinder für die neue Jugendgruppe gefunden haben und freuen uns sehr auf die kommenden Gruppentreffen.






Am 22.04.2016 fand die Informationsveranstaltung für unsere neu besetzte Jugendgruppe statt. Andrea Thomas begrüßte die neuen Kinder und deren Eltern, die heute eingeladen waren, um sich über die Tierschutzjugend zu informieren. Geleitet wird unsere Jugendgruppe von Rabea Dib (Tierpflegerin) und Lysann Maier (Erzieherin). Beide freuen sich schon auf interessante und lehrreiche Gruppenstunden mit den Kindern. Als Tierschutzverein ist es uns wichtig, unser Wissen und eine wertschätzende Haltung gegenüber den Tieren an die jüngere Generation weiterzugeben, damit der Tierschutz eine Zukunft hat. Kompetent begleitet wurde der heutige Abend von Mustafa-Ignaz ("Krümel"), der seinerseits die Kinder in der Jugendgruppe willkommen hieß und sich wie immer von seiner besten Seite zeigte.

 





Nachdem die Mitglieder unserer Jugendgruppe nun fast 2 Jahre lang in der Tierschutzjugend aktiv waren, fand am 14.02.2016 die letzte Gruppenstunde mit der derzeitigen Besetzung statt. Wir blickten auf die gemeinsamen Erlebnisse zurück, reflektierten unsere Aktionen und gemeinsamen Erfolge. Unsere Jugendlichen schauen nun schon gespannt und erwartungsvoll auf die baldigen Abschlussprüfungen und das kommende Berufs- und Erwachsenenleben. Wir hoffen, einen kleinen Beitrag zu einer verantwortungsbewussten, selbstständigen und reflektierten Persönlichkeitsentwicklung geleistet zu haben. Die Jugendarbeit ist unsere Investition in die Zukunft. Der Tierschutzgedanke, unser Verein und unser Tierheim sollen zukunftsfähig sein und bleiben, deshalb ist es uns wichtig, unsere Werte und unser Wissen an junge Menschen weiter zu geben. Selbstverständlich hoffen wir, dass uns die Mitglieder dieser nun ehemaligen Jugendgruppe – sozusagen die „alten und erfahrenen Hasen" erhalten bleiben und wir sie in unserem Tierheim, als ehrenamtliche Unterstützer oder Vereinsmitglieder wieder begrüßen dürfen. Auf jeden Fall wünschen wir für die Zukunft von Herzen alles Gute! Wir bedanken uns auch sehr für die Spende, die wir heute noch von der Jugendgruppe erhalten haben. Die Jugendlichen haben beschlossen, dass der stattliche Rest von 188,78 € aus ihrer Gruppenkasse unserem Tierheim und somit den Tieren zugutekommen soll.
Wir werden die Tierschutzjugend bald mit neuen Mitgliedern besetzen und weiteren Kindern/Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich im Tierschutz zu engagieren. Weitere Infos dazu folgen demnächst!






Die Aktivitäten unserer Jugendgruppe:



Im November machte unsere Jugendgruppe wieder mal die Rosenheimer Innenstadt unsicher. Diesmal zogen die Jugendlichen mit kleinen Infokärtchen zum Thema Pelz los. Diese sehen von außen wie Pelzwerbung aus, enthalten innen jedoch einige Fakten zur Pelzindustrie, die zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anregen sollen. Neben ein paar bösen Blicken, die unseren Mädels zugeworfen wurden, freuten sich einige Passanten über die kleine Aktion. Wir finden, dass Aufklärungsarbeit wichtig ist, nicht nur im Sinne des Tierschutzes, sondern auch im Sinne des Verbraucherschutzes. Viele Menschen tragen Pelzprodukte ohne überhaupt zu wissen, was sie damit genau unterstützen.



Unsere Jugendgruppe hat sich beim Treffen im Oktober 2015 Gedanken zum Thema Pelz gemacht und dazu einen Text entworfen:
Unser Wolli würde vielleicht so etwas denken, wenn er durch die Rosenheimer Fußgängerzone spazieren würde. So viele Pelzbommel, Fellkrägen und -westen. Natürlich alles bloß Imitate, wie viele Konsumenten denken. Aber haben sie überhaupt mal auf das Etikett geschaut und wissen sie überhaupt was da stehen würde, wenn es eben doch Echtpelz ist? Oder ist ein kleines Stück Echtpelz noch in Ordnung? Ein kleiner Bommel, das ist doch nicht der Rede wert, oder? Ob Imitat oder nicht. Rein äußerlich kann man es schwer unterscheiden und das ist wohl auch ein Grund dafür, dass Echtpelz salonfähig ist. Kaum einer trägt heutzutage noch einen Pelzmantel. Das ist laut öffentlicher Meinung Tierquälerei und den Schuh will sich dann doch keiner anziehen. Aber als Accessoire ist Pelz durchaus ein Renner. Ist doch widersprüchlich, oder? Unsere Jugendgruppe sieht das jedenfalls kritisch und im heutigen Treffen ging es um das Thema Pelz.
Pelz ist wieder „In", das sieht man nicht nur als aufmerksamer Passant, sondern das zeigen auch die vollen Kassen der Pelzindustrie, deren Produktions- und Umsatzzahlen immens steigen. Größter Pelzproduzent weltweit ist China. Marderhunde, Chinchillas, Füchse, Kaninchen, Nerze führen ein elendiges Leben, um nach ihrem oft qualvollem Tod an der Kleidung hübsch auszusehen. Geschätzte 70 Millionen Tiere sind es allein in China pro Saison. Die Lebensbedingungen der Zuchttiere sind erbärmlich. Sie werden in viel zu kleinen Drahtkäfigen auf Gitterböden gehalten. Der Kot türmt sich unter den Behausungen. Die Behausungen sind im Freien, Futter wird als Paste auf die Gitter geschmiert. Eine gängige Tötung ist die Knüppelung mit anschließendem Abziehen des Fells. Pro Fell bekommen die ausführenden Mitarbeiter in China umgerechnet 70 Cent, damit sich die Arbeit lohnt, muss es schnell gehen. Ob das Tier beim Abziehen des Pelzes noch bei Bewusstsein ist, ist dabei zweitrangig. Die Tiere sehen zu, wie ihre Gefährten brutal getötet werden bevor sie selbst an der Reihe sind. Danach werden die Tiere weggeworfen. Die, die nicht tot sind schlecken sich über ihr blutendes Fleisch. Nicht nur in Sachen Tierschutz ist die Pelzgewinnung unerhört auch in Sachen Verbraucherschutz. So stellte man in Untersuchungen fest, dass an fertig verarbeiteten Pelzkrägen gefährliche Chemikalien in erhöhter Konzentration nachweisbar sind. Diese Rückstände vom Verarbeitungsprozess sind allergieauslösend und krebserregend. Viele angesehene Marken verkaufen diese Pelzbesätze in Deutschland.
Manche Firmen geben vor, besonders naturverbunden zu sein und beziehen ihre Tiere aus Wildfang. Dieser bedeutet tagelanger Überlebenskampf in Tellereisen oder Lebendschlinge. Es dauert bis jemand zum Erschießen kommt und oft stirbt das Tier vorher an Hunger und Durst.
Nachhaltig und tiergerecht – hört man von der europäischen Pelzindustrie. Was für ein Hohn! Es gibt sogar Labels, die sich die Industrie selbst auferlegt und auch selbst auf deren „Einhaltung" achtet. Unabhängige Kontrollen gibt es nicht. Das macht aber nichts, denn der Käufer hat ein gutes Gewissen und nur das ist Sinn der Sache. Die Haltungsbedingungen unterscheiden sich nicht wesentlich von der in China. Seit 2006 gibt es in Deutschland eine neue Haltungsverordnung z.B. mit Käfigen, die größer als ein DIN A 4-Blatt sein sollen. Die hiesige Branche setzt diese jedoch nicht um.
In China gibt es kein Tierschutzgesetz, in Europa gibt es nur Empfehlungen und in Deutschland eine Verordnung, die nicht eingehalten wird. Schlimm, dass Pelz trotzdem getragen wird, denn Nachfrage bestimmt letztendlich das Angebot.


Als Tierschutzverein fühlen wir uns nicht nur Hund, Katze und Maus verpflichtet, die wir in unserem Tierheim versorgen können, sondern auch andere Tiere in unserer Stadt und dem Landkreis bedürfen der Aufmerksamkeit des Tierschutzes. Unsere Jugendgruppe, die Tierschutzjugend Rosenheim, vertritt ebenfalls diese Meinung und so nahmen die Jugendlichen das kommende Herbstfest als Anlass zur kritischen Hinterfragung des Pferde- und Ponykarussells. In einigen Städten wird ein Verbot der Ponykarussells gefordert bzw. schon durchgesetzt. So geht Dachau mit positivem Beispiel voran und verbietet das Ponykarussell auf der dem Volksfest ab 2016.

Nun mögen sich manche Fragen, was denn überhaupt gegen ein Pony- und Pferdekarussell spricht. Schließlich sind diese eine langlebige Tradition und die Kinder zeigen Freude daran.

Für die Pferde und Ponys sind diese Art von Karussells jedoch alles andere als ein Spaß. Schon allein die Umgebung eines Volksfestes entspricht nicht ihrer Natur. Ponys und Pferde sind sensible Tiere, die weder Lärm noch Menschenmassen schätzen. Das stundenlange Im-Kreis-Gehen führt oft zu schmerzhaften Wirbel- und Gelenkschäden. Pony- und Pferdekarussells sind weder artgerecht noch zeitgemäß und somit sprechen wir uns als Tierschutzverein Rosenheim e.V. gegen den Betrieb der Pony- und Pferdereitbahn auf unserem Herbstfest aus.

Dabei sind wir durchaus der Ansicht, dass der Kontakt von Kindern zu Pferden und Ponys grundsätzlich sinnvoll und unterstützenswert ist, doch kann ein Ponykarussell dafür nicht der richtige Ort sein. Kinder lernen dort aus unserer Sicht nicht, was den natürlichen Bedürfnissen der Tiere entspricht. Pferde und Ponys benötigen viel Platz im Freien und sollten nicht in beengten Räumlichkeiten am Volksfest untergebracht werden. Sie wollen mit ihren Artgenossen frei interagieren und nicht den Kopf am Hinterteil des vorangehenden Artgenossen teilnahmslos wie leblose Automaten im Kreis gehen. Ponys und Pferde sind empfindsame Tiere und keine Karussellfiguren. Lärm, Enge und Eintönigkeit bestimmen jedoch den Alltag der Tiere auf unserer Wiesn. Mit einem schnellen Ritt im Ponykarussell wird den Kindern eine angemessene und wertschätzende Sicht auf den Charakter und die natürlichen Bedürfnisse dieser liebenswerten, aufmerksamen und lebensfrohen Tiere verwehrt. Aus unserer Sicht kann ein Besuch dieser Pferde- und Ponyreitbahnen auf Volksfesten deshalb für die Entwicklung einer wertschätzenden Haltung gegenüber der Natur und den Tieren nicht förderlich sein.

Die Gründe, die gegen ein Pferde- und Ponykarussell sprechen, kann man Kindern gut erklären. Kinder wollen nicht, dass Tiere leiden. Sie identifizieren sich mit ihnen und wollen, dass sie glücklich sind. Diesem Wunsch wollen wir Sorge tragen und wir bitten Sie deshalb die Pony-und Pferdekarussells nicht mit dem Besuch ihrer Kinder zu unterstützen. In unserem Landkreis gibt es gut geführte Pony- und Pferdehöfe, wo Kinder den Tieren in einer ruhigen Atmosphäre begegnen, sie lieben und schätzen lernen können.

Doch das Interessanteste: „Was sagt die Bevölkerung dazu?“ Heute Vormittag gingen die Mitglieder unserer Jugendgruppe in die Stadt und sprachen Passanten an. Die Umfrage richtete sich an jung wie alt, sodass wir hoffen einen repräsentativen Durchschnitt spiegeln zu können. Von dem Ergebnis unserer Umfrage mit 102 Befragten waren wir positiv überrascht, aber sehen Sie selbst.








Auch im April  war wieder ein Gruppentreffen unserer Tierschutzjugend. Schon lange wünschten sich die Jugendlichen einen Erste – Hilfe – Kurs - am - Tier. Zum Glück ist die Tierärztin Dr. Janey Heine eine sehr engagierte Unterstützerin unseres Tierheims und hat den Kurs ehrenamtlich geleitet. Die Jugendlichen konnten viel von ihr lernen. Inhalte des Kurses waren Vermeidung von Notfällen, Erkennungsmerkmale des Gesundheitszustandes eines Tieres und Erste–Hilfe-Maßnahmen in verschiedenen Notfällen. Außerdem erzählte Frau Dr. Janey Heine noch von den neuesten Studien in der Verhaltenstherapie mit Hunden und interessanten Ergebnissen. Sehr bemerkenswert waren die braven und freundlichen Hunde Nicky, Muffin und Timon, die die Jugendgruppe durch den Kurs begleiteten und ihn praktisch veranschaulichten. Darüber hinaus konnte man Frau Dr. Heine in der positiven Kommunikation mit ihren Hunden beobachten und es war eine Freude den herzlichen Umgang, das gegenseitige Verständnis und die Warmherzigkeit zu erleben, die alle Kursteilnehmer nachhaltig beeindruckte. Mit viel neuem Wissen gespeist konnte unsere Jugendgruppe ins Restwochenende starten. Sicher werden viele Tiere noch von diesem Input profitieren können. Wir bedanken uns bei Frau Dr. Janey Heine von der Hundeschule Dogs Connection ganz herzlich für ihren tollen Einsatz!



Im März war der Umgang mit Nutztieren Thema. Problematisch ist beispielsweise der Umgang mit den männlichen Küken, die bei der Zucht von Legehennen anfallen. Da sie weder Eier legen noch genügend Fleisch ansetzen können, gelten sie als unrentabel und werden wenige Stunden nachdem sie geschlüpft sind getötet. Als sogenannte Eintagsküken werden Sie zu Tierfutter verarbeitet oder landen auf dem Müll. Diese massenhafte Tötung aus rein wirtschaftlichen Gründen ist verwerflich. Für dieses Problem sieht die Industrie zwei Lösungsansätze vor. Zum einen arbeitet die Wissenschaft an der sogenannten „In-ovo-Methode". Dabei soll bereits im Ei das Geschlecht bestimmt werden. Man würde dann die männlichen Küken nicht mehr schlüpfen lassen, sondern bereits vorher die entsprechenden Eier entsorgen. Unter Laborbedingungen funktioniert diese Methode zwar schon, ist aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie in die Praxis übertragen werden kann. Problematisch ist, dass es getrennte Zuchtlinien für Legehennen und für Masthühner gibt. So fallen die überschüssigen männlichen Küken der Legehennen überhaupt erst an. Der zweite Lösungsansatz favorisiert deshalb das Mehrnutzungshuhn. Jedoch legt dieses etwas weniger Eier und braucht mehr Zeit, um auf das Schlachtgewicht zu kommen. Es ist daher nicht wettbewerbsfähig und entsprechend wenige Unternehmen züchten diese Form. Leider wollen die meisten deutschen Verbraucher keine entsprechend hohen Preise zahlen, das Mehrnutzungshuhn kann sich deshalb nicht durchsetzen und so sterben täglich viele Eintagsküken. Jährlich sind es ca. 40.000 000 in Deutschland. Mal wieder ein hartes Los für Verbraucher, die den Tierschutz gerne unterstützen wollen, aber man ist ja nicht gezwungen Eier zu kaufen.



Beim Februar-Treffen setzte sich unsere Jugendgruppe mit dem Thema Ernährung auseinander. Hier ihr Bericht: Schnell war klar, dass wir als Verbraucher Verantwortung tragen und bewusst entscheiden sollten, was auf unserem Teller landet. Da sich unser Interesse, der Tierschutz, nicht nur auf unsere lieben Tierheimtiere, sondern auf die gesamte Tierwelt bezieht war es uns ein Anliegen die Ernährung dahingehend kritisch unter die Lupe zu nehmen. Nachdem wir uns über die eigene Ernährungsweise, Erfahrungen und Beweggründe austauschten, gingen wir dazu über drei Ernährungsarten genauer zu betrachten: die Vollkost, die vegetarische Ernährung und die vegane Ernährung. Nach gegenseitigem Wissensaustausch und kleinen Recherchearbeiten in Kleingruppen, kamen wir zu einer rollenspielerischen Diskussionsrunde zusammen. Dabei wurden wir durch Lose zu Vertretern verschiedener Ernährungsweisen, argumentierten für diese, ließen uns aber auch auf Fragen und Bedenken ein, die von den Vertretern der anderen Ernährungsarten eingeworfen wurden. So gelang es uns das eigene Essverhalten zu reflektieren, andere Sichtweisen kennenzulernen und im gegenseitigen Austausch unser Wissen zu erweitern. Für neue Denkanstöße war gesorgt. Jedenfalls sind wir davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist, sich über die eigene Ernährung Gedanken zu machen und als Tierfreund sollte man den Aspekt des Tierschutzes auf jeden Fall berücksichtigen.setzten wir uns mit dem Thema Ernährung auseinander. Schnell war klar, dass wir als Verbraucher Verantwortung tragen und bewusst entscheiden sollten, was auf unserem Teller landet. Da sich unser Interesse, der Tierschutz, nicht nur auf unsere lieben Tierheimtiere, sondern auf die gesamte Tierwelt bezieht war es uns ein Anliegen die Ernährung dahingehend kritisch unter die Lupe zu nehmen. Nachdem wir uns über die eigene Ernährungsweise, Erfahrungen und Beweggründe austauschten, gingen wir dazu über drei Ernährungsarten genauer zu betrachten: die Vollkost, die vegetarische Ernährung und die vegane Ernährung. Nach gegenseitigem Wissensaustausch und kleinen Recherchearbeiten in Kleingruppen, kamen wir zu einer rollenspielerischen Diskussionsrunde zusammen. Dabei wurden wir durch Lose zu Vertretern verschiedener Ernährungsweisen, argumentierten für diese, ließen uns aber auch auf Fragen und Bedenken ein, die von den Vertretern der anderen Ernährungsarten eingeworfen wurden. So gelang es uns das eigene Essverhalten zu reflektieren, andere Sichtweisen kennenzulernen und im gegenseitigen Austausch unser Wissen zu erweitern. Für neue Denkanstöße war gesorgt. Jedenfalls sind wir davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist, sich über die eigene Ernährung Gedanken zu machen und als Tierfreund sollte man den Aspekt des Tierschutzes auf jeden Fall berücksichtigen.




Nachdem sie sich in einer Gruppenstunde bereits intensiv mit dem Thema Tierschutz beschäftigt hatten, besuchten die Mädchen der Jugendgruppe das Zellkulturlabor der Akademie für Tierschutz in München. Dort erfuhren sie vieles über Tierversuche und vor allem über die möglichen Alternativen zu Tierversuchen, mussten aber auch lernen, dass akltiver Tierschutz hier sehr schwierig ist und dass oftmals erst die rechtlichen Voraussetzungen geändert werden müssen, um auf Tierversuche verzichten zu können.



Da bei unserem diesjährigen Sommerfest zum ersten Mal der Biergarten auf den großen Hundeplatz verlegt wurde, war in unserem Hof Platz für einen großen Stand der Jugendgruppe. Die Mädchen hatten sich mit viel Eifer vorbereitet, ein kleines Quiz für die Kinder erarbeitet und jede Menge Informationsmaterial mitgebracht.



Am 19.07.2014 besuchte die Jugendgruppe die Tierarztpraxis Dr. Mikus. Dr. Mikus nahm sich viel Zeit für die Jugendlichen und gab ihnen einen sehr interessanten Einblick in seine Praxis und seinen Berufsalltag. Auch einige Themen des Tierschutzes wurden aufgegriffen, unter anderem, wie wichtig es ist, sein Tier kennzeichnen und registrieren zu lassen. Anschließend konnten die Jugendlichen noch viel Fragen stellen, die ihnen geduldig beantwortet wurden. Den Jugendlichen hat der Besuch sehr gut gefallen!




Am 28.06.2014 fand im Salingarten der Markt der Kinder- und Jugendarbeit statt. Unsere Jugendgruppe war bei diesem Ereignis zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten und hatte allerhand Informatives und Unterhaltsames vorbereitet. Durch die Teilnahme an der Kinderolympiade hatten sie die Gelegenheit, viele Kinder zu erreichen und für den Tierschutzgedanken zu interessieren. Natürlich wurden auch die neuen Flyer verteilt, und wir hoffen, dass sich das eine oder andere Kind dadurch Gedanken über die richtige Haltung seines Haustieres macht.



Am 02. Juni beschäftigten sich die Jugendlichen in der Gruppenstunde mit dem Thema Heimtiere und erarbeitetein Informationsflyer mit vielen Tipps zur richtigen Haltung der häufigsten Heimtiere.



Als erste "Aktion" besichtigten die Mitglieder der neu gegründeten Tierschutzjugend Rosenheim das Tierheim. Unsere erste Vorsitzende und unsere Jugendgruppenleiterin erzählten von den einzelnen Schicksalen unserer Tiere, vom alltäglichen Geschehen sowie von den rechtlichen Hintergründen des Tierheimbetriebs. So konnten die Mädchender Jugendgruppe einen Einblick in den Tierheimalltag gewinnen und erste Kontakte zu den Tieren knüpfen. Die Jugendlichen kommen seitdem regelmäßig ins Tierheim, unterstützen unsere Arbeit vor Ort und lernen den praktischen Tierschutz kennen.



Nachdem alle rechtlichen und organisatorischen Fragen geklärt waren fand am 03.05.2014 das erste Treffen der schulübergreifenden Jugendgruppe statt. 11 Mädchen nahmen am ersten Treffen teil und starteten voller Interesse in das bewegende und vielseitige Thema Tierschutz. Nach einem gegenseitigen Kennenlernen legten die Jugendlichen eine Stoffsammlung von Themen an, mit denen sie sich in den nächsten Monaten auseinandersetzen wollten. Schnell wurde dabei klar, dass sich die Jugendlichen schon in Eigenregie mit dem Thema beschäftigt hatten. So glänzten sie mit viel Wissen, tauschten sich gegenseitig aus und waren sich schnell über eines klar: „Actions are louder than words!“ Wichtig ist den Jugendlichen nicht nur sich selbst über den Tierschutz zu informieren, sie wollen aktiv sein, im Tierheim unterstützen, Tieren helfen und nachhaltig etwas bewirken. So werden sie ihre gewonnenen Erkenntnisse nicht nur für sich selbst nutzen, sondern diese auch in die Öffentlichkeit tragen und wichtige Aufklärungsarbeit leisten. Wir freuen uns über so viel Tatendrang und Engagement. Wir sind uns sicher, die Tierschutzjugend Rosenheim wird eine Bereicherung für die Tiere der Stadt und des Landkreises Rosenheim!

Aufgrund des großen Interesses von Jugendlichen, ehrenamtlich im Tierheim mitzuarbeiten, haben wir uns entschlossen eine schulübergreifende Jugendgruppe zu gründen. Die offizielle Gründungsversammlung mit den Eltern wird voraussichtlich im November stattfinden. Es ist geplant, dass die Mitglieder der Jugendgruppe eigenständig im Tierheim helfen können. Dabei arbeiten wir mit einem Tutorensystem, d.h. die älteren Schüler und Schülerinnen betreuen gleichzeitig die jüngeren Schüler. Außerdem sind wechselnde Veranstaltungen / Aktivitäten außerhalb des Tierheims geplant.
Gelesen 5716 mal Letzte Änderung am Sonntag, 12 März 2017 00:13
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