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Freitag 17.03.2017

  • Posted on:  Freitag, 17 März 2017 22:19
Wieder einmal ist ein Hund in unserem Hundehaus eingezogen. Benny ist ein Kooikerhondje, ein holländischer Entenjagdhund mit entsprechend großem Bedarf an Bewegung und Beschäftigung. Früher durfte er bei seinen Besitzern in Haus und Hof umhertollen und lange Spaziergänge machen, jetzt sind sie berufsbedingt umgezogen und haben kaum noch Zeit für Benny. Tagsüber hat er nur noch eine Zweizimmerwohnung mit Balkon, um sich auszutoben, morgens und abends müssen aus Zeitgründen kurze Spaziergänge reichen. Benny langweilt sich mittlerweile nur noch, hat auch schon sehr zugelegt und sucht jetzt dringend wieder einen Platz, auf dem man seinem Bewegungsbedürfnis gerecht werden kann. Mit anderen Hunden, vor allem mit größeren Hunden, insbesondere Schäferhunden, hat Benny allerdings große Probleme, da er einmal ziemlich schmerzhaft gebissen wurde. Momentan dürfte sogar unser veraltetes Hundehaus besser für Benny sein als sein bisheriges Zuhause, da unsere treuen Gassigeher sicher dafür sorgen werden, dass Benny zweimal am Tag jeweils zwei Stunden lang spazierengehen und an der langen Leine ein wenig herumtoben kann.

Meerschweinchenmann Strolchi wartete im Tierheim auf ein Zuhause in der Gesellschaft einer netten Meerschweinchendame. Jetzt ist einer jungen Dame eins ihrer zwei Meerschweinchen verstorben, die verbliebene Meerschweinchendame war todtraurig und  verstummte in ihrem Kummer völlig. Meerimann Strolchi ist ein richtig netter verträglicher Bursche, die Hoffnung war daher groß, dass er bei der Dame Gefallen finden wurde. Tatsächlich haben die beiden sich gerade erst gesehen, als sie auch schon anfingen, sich voller Freude auf meerschweinisch zu unterhalten. Das war ein fröhliches Gepfeife und Gequieke, auch die traurige Witwe blühte sofort auf und war von ihrem neuen Gefährten absolut begeistert. Wir sind überzeugt, dass die Harmonie auch weiterhin anhalten wird und freuen uns sehr für das quiekende Liebespaar!

Ein besonders filigraner Pflegling war eine kleine Bachstelze, die uns mit gebrochenem Flügel gebracht worden war. Zum Glück gibt es für solche besondere Notfälle die auf Vögel und Reptilien spezialisierte Praxis von Dr. Heike Reball, zu der wir das winzige Sorgenkind gleich hochgefahren haben. Frau Dr. Fischer hat den winzigen Knochen operiert und mit einem Stift fixiert. Ihre große Sorge war, dass der Knochen splittern könnte, aber es ist alles gutgegangen. Laut Dr. Fischer war das die "feinste kleinste OP", die sie je gemacht hat, wir sind daher heilfroh, dass sie geglückt ist. Die kleine Patientin wurde jetzt zu unseren Wildtierspezialisten gebracht, wen sie sich völlig erholt hat, wird sie wieder freigelassen!
Gelesen 338 mal Letzte Änderung am Freitag, 17 März 2017 23:14
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