Liebe Hundeinteressenten!
Aufgrund der veralteten Bauweise des Hundehauses ist es nicht möglich
die Hunde im Zwinger zu besichtigen. Die Hunde haben bei jeder
Besichtigung eines Fremden Stress, was zu Durchfällen und anderen
stressbedingten Krankheiten führt.
Wir bitten Sie daher die Bilder auf der Homepage anzuschauen und dann einen Gassigehtermin mit uns zu vereinbaren.
Für Beratungsgespräche stehen wir Ihnen zu den Öffnungszeiten gerne zur Verfügung.
Wir bitten um Ihr Verständnis!
Die nachfolgend aufgeführten Hunde des Tierheims Rosenheim warten darauf, ein neues, gutes und tierliebes Zuhause zu finden.
Übrigens: Alle der aufgeführten Hunde, die derzeit im Tierheim leben, werden im Tierheim durch die Hundeschule animal-learn sorgfältig auf ihr zukünftiges neues Hundeleben vorbereitet!
Und noch etwas:
Zu wissen, was
Hunde
wirklich denken und fühlen, wird uns niemals gelingen.
Uns bleibt nichts anderes übrig, als ein Leben lang von ihnen zu
lernen.
Copyright: Verlag Books on
Demand,
Autorin Carmen Böker / Buchtitel "und immer wieder Hunde"
Die kleinen Bilder können Sie zum Vergrößern einfach anklicken!
Manjush ist ein junger Mischlingsrüde, der bisher leider nur
Pech in seinem Leben hatte. Als Welpe
wurde Manjush aus Ungarn mitgebracht und musste bei seiner ersten
Familie draußen leben. Im Alter von 5 Monaten wurde Manjush im Tierheim
Rosenheim abgegeben, weil er nach den Kindern der Familie geschnappt hatte. Ab
Mai 2011 durfte er eine Hundeschule besuchen und hat sich in den folgenden
Monaten zunächst äußerst positiv entwickelt.
Manjush ist sehr gelehrig, aber auch extrem sensibel. Zum
Teil zeigt er ein ausgeprägtes Dominanzverhalten, wenn man ihn nicht liebevoll
und bestimmt auf seine Grenzen hinweist. Vor einigen Monaten wurde Manjush an ein
hundeerfahrenes Paar mit einer Schäferhündin in seinem Alter vermittelt. Leider
wurde er nach 8 Wochen zurück ins Tierheim gebracht, weil er immer wieder
Auffälligkeiten zeigte, die mit Stress-Situationen zu tun hatten. Zuletzt schnappte er sogar mehrfach nach
seinem Herrchen und Frauchen und konnte deshalb nicht mehr länger dort bleiben.
Aufgrund seines Verhaltens wurde Manjush medizinisch gründlich
untersucht und es wurden tatsächlich einige bisher nicht erkannte Krankheiten, wie
Ehrlichiose und Anaplasmose bei ihm festgestellt. Durch eine erfolgreiche Antibiotikabehandlung haben sich seine
Blutwerte aber mittlerweile normalisiert.
Manjush hat ein Cauda Equina Syndrom, das ihm aber momentan keine
Schwierigkeiten macht und möglicherweise auch nie zu Problemen führen wird. Seit seiner erneuten Abgabe ist Manjush in vielen
Situationen sehr ängstlich und leidet extrem im Zwinger. Wenn er sich unwohl fühlt, fletscht er die Pfleger an und schnappt
auch manchmal. Meistens kann man diese angstaggressiven Verhaltensweisen schon
im Vorfeld erkennen. Wenn Manjush
aus seinem Zwinger heraus darf, ist er total liebenswert und freut sich sehr.
Geht es in den Zwinger zurück, gibt es immer wieder unangenehme Situationen. So
hat er leider auch einen Pfleger gebissen, als dieser ihn vor dem Zwinger
ableinen wollte. Außerdem ist Manjush nach seiner Rückkehr ins
Tierheim auch nicht mehr leinenführig,
da er während seiner Zeit außerhalb des Tierheims sehr viel Freilauf hatte. Er
hat einen starken Bewegungsdrang und zieht aufgrund mangelnder Auslastung
teilweise stark an der Leine. Manjush wünscht sich nichts sehnlicher als einen ruhigen Platz bei sehr hundeerfahrenen Menschen, (eine Einzelperson oder ein Paar) die ihn mögen und bereit sind, mit diesem Hund zu arbeiten und ihm ausreichende Sicherheit und Souveränität vermitteln zu können. Manjush braucht viel Auslauf und spielt seinem Alter entsprechend gerne, er benötigt aber auch genügend Ruhephasen und geregelte Abläufe. Der Besuch einer Hundeschule wäre weiterhin dringend ratsam. | |
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SEHR DRINGEND
Aufgrund eines familiären Notfalles und Zeitmangel muß Nisha ganz dringend abgegeben werden. Sie kann noch ca. bis Mitte Februar in ihrem bisherigen Zuhause bleiben, müsste aber dann ins Tierheim, wenn sich keine Interessenten finden sollten. Sie ist ein lieber, kinderlieber, aber auch sehr munterer Hund, der viel Bewegung braucht. Nisha fremdelt überhaupt nicht. Die schwarzbraune Hündin ist noch in der Erziehungsphase, lernt aber spielerisch gerne Neues! Weitere Infos erhalten Sie über das Tierheim. 31.01.2012 |
EVE, Staff- Mix- Hündin, 10 J., Wesenstest+,
ist ein kesser, liebenswerter Wirbelwind,
lernfreudig und wartet im TH-Karlsruhe
sehnsüchtig auf ihre neue, hundeerfahrene Familie.
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Rocky ist ein seiner Rasse entsprechend sehr agiler und
bewegungsfreudiger junger Rüde. Da
diese Hunde ursprünglich für die Hütearbeit gezüchtet wurden, braucht Rocky
aktive und sportliche Besitzer, die bereit sind, ihn physisch und mental
genügend auszulasten. Rocky ist aufmerksam und gelehrig, muss aber noch
die Grundregeln der Erziehung lernen.
Deshalb ist der regelmäßige Besuch einer Hundeschule unbedingt
notwendig. Seine neuen Besitzer sollten konsequent mit Rocky arbeiten
und es wäre wichtig, dass Rockys
neues Zuhause einen großen umzäunten Garten hat. Manchmal verhält
sich Rocky ängstlich Menschen
gegenüber und fasst erst nach einiger Zeit Vertrauen. Deshalb sollte er sich sehr behutsam an seine neuen Menschen gewöhnen. Mit Katzen kommt Rocky laut seinen Vorbesitzern sehr
gut zurecht. Beim Gassigehen zeigt sich, dass dies auch auf einige kleine Hunde
zutrifft. Vor großen Rüden hat er allerdings Angst, da er schon schlechte
Erfahrungen gemacht hat. Bei vorbeikommenden Joggern, Radfahrern oder Autos ist
Rocky völlig entspannt. |
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Sambo
ist ein putzmunterer und bewegungsfreudiger Yorkshire-Terrier Mix.
Leider hat er bei seinen ersten Besitzern gelernt, sich mit Bissen zu
wehren, wenn er Angst oder Misstrauen empfindet. Im Tierheim hat sich
sein Verhalten schon sehr gebessert und wenn er Vertrauen zu einem
Menschen gefasst hat, lässt er sich problemlos anfassen und streicheln.
Beim Gassigehen reagiert er weder auf Radfahrer oder Jogger und anderen
Hunden begegnet er grundsätzlich freundlich und interessiert. Sambo
kennt schon einige Grundregeln der Erziehung. Für ein Leckerli setzt er
sich gerne hin und gibt Pfötchen. An seiner Ängstlichkeit sollte man am
besten in einer Hundeschule arbeiten. Mit viel Geduld und
Einfühlungsvermögen kann aus Sambo sicher ein kleiner Schmusehund
werden. Ob Sambo sich mit Katzen verträgt, ist leider nicht bekannt.
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Maya musste abgegeben werden, da es immer wieder Probleme mit dem jüngeren Sohn der Familie gibt. Er ist leicht hyperaktiv und hektisch und Maya versteht sich einfach nicht mit Ihm. Es kommt immer wieder vor, dass sie nach ihm schnappt. Auch Hundeschule und Training hat zumindest bisher wohl nicht geholfen. Maya verträgt sich nicht gut mit Kindern, da sie selbst inzwischen auch hektisch und nervös ist. Sie reagiert auf Fremde unsicher. Wachinstinkt ist vorhanden. Sie kann auch mal alleine bleiben, aber erst nach einer Eingewöhnungszeit. Maya kennt die Grundkommandos Sitz, Platz, Hier, Bei Fuß und kann diese auch einwandfrei ausführen. Dies klappt aber nur bei Bezugspersonen und wenn sie nicht abgelenkt wird. Sie liebt das Apportieren oder suchen des Futterdummys. Sie ist ihrem Alter entsprechend bewegungsfreudig. Mit Katzen oder anderen Kleintieren verträgt sie sich bisher nicht. Erfahrungsgemäß verträgt sie sich grundsätzlich mit allen Hunden, zumindest wenn diese auch gut verträglich sind. Neue Besitzer sollten Hundeerfahrung mitbringen. Maya ist gechipt und bei animaldata.com registriert. Sie ist auch bereits kastriert. |
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Meica kommt
ursprünglich aus einem ausländischen Tierheim, wo es ihr leider nicht immer gut
ging. Bei einer medizinischen Kontrolle wurde festgestellt, dass Meica
nicht nur geschlagen, sondern auch angeschossen wurde. Außerdem leidet sie am
Cauda-Equina Syndrom, einer
degenerativen Erkrankung der Lendenwirbelsäule. Meica zeigt
eine ausgeprägte Futteraggression, da sie wohl immer um ihr Futter kämpfen
musste. Trotz dieser schlechten
Erfahrungen ist Meica eine sehr liebenswerte, freundliche und
verschmuste Hündin, die beim Gassigehen im Tierheim auch mit Kindern prima zurechtkommt.
Bei anderen Hunden entscheidet sie nach Sympathie, dabei fällt auf, dass sie an
der Leine insbesondere Probleme mit Hündinnen hat und weniger mit Rüden. |
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Nelly und Susi sind zwei Schäferhunde, die bisher als Wachhunde eines Firmengeländes gedient haben. Da die Firma jedoch geschlossen wurde, und der Besitzer von dort wegziehen musste, müssen die Beiden abgegeben werden. Sie sind Kinderlieb und hoffen nun auf einen guten, neuen Platz und nette Besitzer. |
Lucky und Kira
sind ein unzertrennliches und entzückendes Yorkshire Terrier Paar, die von Geburt an zusammen leben. Sie
schlafen, kuscheln und schmusen für ihr Leben gern und das immer zu zweit. Auch Gassigehen möchten sie nur gemeinsam,
sonst gibt es Tränen. | |
Ronja ist eine
sehr liebenswerte und muntere Hündin, die viel
Bewegung braucht. Sie verfügt über einen ausgesprägten Jagdtrieb und
kann deshalb bisher nicht ohne Leine ausgeführt werden. In ihrem neuem Zuhause sollte sie
einen großen Auslauf haben. Am idealsten wäre ein Grundstück mit einem hohen
Zaun. Ronja ist absolut
familientauglich und mag Kinder sehr. Katzen sollten allerdings nicht in ihrem
neuen Zuhause leben. | |
Arco wurde
abgegeben, weil er sich mit dem zweiten Hund der Familie nicht vertragen
hat. Bei Hunden entscheidet Arco
grundsätzlich nach Sympathie. Im Tierheim hat er ein paar sehr gute
Hundefreunde und –freundinnen, u. a.
auch einen kleinen Rauhaardackel, mit denen er super zurechtkommt. Mit Katzen würde er sich rassetypisch
wahrscheinlich auch vertragen, dies ist aber noch nicht bekannt. Arco ist ein
Herdenschutzhund und deshalb sollte in seinem neuen Zuhause unbedingt ein
großer Garten mit einem hohen Zaun vorhanden sein. Herdenschutzhunde wurden ursprünglich gezüchtet, um
Nutztierherden zu beschützen. Auch Arco würde gerne die Aufgabe
wahrnehmen, sein neues Zuhause bewachen. Gleichzeitig möchte er jedoch ein
akzeptiertes Familienmitglied sein. Da Arco ein liebenswerter
Kuschelriese ist, der absolut
umgänglich mit allen Menschen und insbesondere auch Kindern ist, würde einer
Vermittlung in eine Familie, die viel Zeit in Arco investieren kann,
nichts im Wege stehen. | |
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Leider hat Lenny
gesundheitliche Probleme, da seine Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Deshalb
braucht er lebenslang medizinische Betreuung und erhält nur ein spezielles
Futter. Lenny ist mit Katzen aufgewachsen, mit anderen Hunden versteht er nicht so gut. Da er im Tierheim momentan nicht ausgelastet ist, zieht er manchmal an der Leine, das dürfte sich aber mit der Zeit geben. Man merkt Lenny seine Krankheit nicht an, da er immer gut aufgelegt ist. |
Tom ist ein sehr liebenswerter und schöner Dobermann
Rüde, der am liebsten in einer Familie leben würde. Er schmust gerne und ist absolut umgänglich und rücksichtsvoll,
auch mit Kindern. Tom braucht regelmäßige Bewegung und viel Auslauf, da er viel
Kraft hat und sich ab und zu richtig auspowern muss. Daher wäre ein Zuhause mit Garten
wünschenswert. Tom kennt bereits
Grundregeln der Erziehung, es wäre aber trotzdem gut, wenn er noch eine
Hundeschule besuchen könnte, um ihn
auch geistig zu fordern. | |
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Jerry ist ein lieber und vielseitig interessierter Beagle-Mischling, der mit fast allen anderen Hunden sehr gut
zurechtkommt. Er lässt sich wunderbar an der Leine führen und reagiert nur
manchmal etwas schreckhaft auf vorbeikommende Autos, was man aber sicher außerhalb des Tierheims leicht mit ihm
trainieren könnte. Jerry kennt bereits Grundregeln der Erziehung und wendet
sie sehr gut an. Der Besuch einer
Hundeschule wäre trotzdem sicher positiv, da Jerry gerne mehr gefordert würde. |
Jockl kam am 10.10.2009 zu uns ins Tierheim, er wurde
abgegeben, weil seine Besitzerin verstarb und leider niemand Zeit hat, sich um
ihn zu kümmern. Nun hofft er, dass sich noch liebe Menschen finden, die ihm die
Chance geben, seinen Lebensabend nicht im Tierheim verbringen zu müssen, sondern
vielleicht auf einem warmen Sofa. In seinem fortgeschrittenen Alter ist er
natürlich nicht mehr der Supersportler, er geht allerdings immer noch gerne
spazieren. Katzen und andere Rüden sind nicht sein Ding und sollten deshalb auch
nicht in seinem neuen Zuhause leben. Jockl fährt gerne Auto und liebt es
ausgiebig zu schmusen. |
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Hündin Paula verlor ihr Zuhause, weil sich die Lebensumstände ihres Besitzers drastisch änderten. Paula kennt die Grundbegriffe der Erziehung, der Besuch einer Hundeschule ist jedoch empfehlenswert. Paula ist freundlich zu Menschen, bei Artgenossen entscheidet die fröhliche Hündin nach Sympathie. Paula besitzt noch keinen Wesenstest, allerdings dürfte es für sie kein Problem sein, diese Prüfung zu bestehen. Sie sucht nun dringend hundeerfahrene Menschen, die die nötigen Vorraussetzungen mit sich bringen, um ihr ein gutes Zuhause bieten zu können. Sie ist bereits kastriert und gechipt. |
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Jessy ist trotz ihres reiferen Alters noch sehr verspielt und braucht viel Bewegung. Bezüglich der Verträglichkeit mit anderen Hunden entscheidet bei Jessy die Sympathie. Katzen und andere Tiere sollten nicht im neuen Heim leben. Jessy ist bereits kastriert. Die neuen Besitzer, welche idealerweise bereits Erfahrung mit größeren Hunden haben, sollten mit ihr möglichst noch eine Hundeschule besuchen, um ihren Bewegungsdrang und die Ausgelassenheit in sinnvolle Wege zu leiten. |
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